Als bedeutendstes Netzwerk der Schweiz in den Technikwissenschaften ist es unser Ziel, die führende Position der Schweiz in diesem Bereich weiter auszubauen und die Umsetzung von Erkenntnissen in Technologien und Innovationen zum Nutzen von Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen.
In der Zukunft wird es mehr Weltraumstationen geben. Wir müssen deshalb mit mehr Russ und Raketenschrott im Weltraum rechnen. Wie schätzt du hier die Risiken ein?
Durch die Kommerzialisierung des Zugangs zum All ist in der erdnahen Umlaufbahn – dem Low Earth Orbit (LEO) – immer dichterer Verkehr. Im Wissen, dass mehr als zwei Drittel Starlink-Satelliten von SpaceX sind, und es noch mehr werden mit dem laufenden Programm Amazon Leo, das etwa 3000 Satelliten zum Anfang plant. Die Lage ist definitiv nicht umweltfreundlich, zudem werden all diese Satelliten auch in Zukunft Schrott sein.
Was passiert, wenn wir nicht gegensteuern?
Wenn wir jetzt nicht neue Technologien entwickeln, um Schrott einzufangen, könnte ein «Kessler-Syndrom» zu einem unkontrollierten Zustand führen. Dieses Risiko steigt auch exponentiell, wenn wir weiter solche Anzahlen Satelliten hochschiessen. Das ist ein Kaskadeneffekt von Kollisionen, ausgelöst durch eine einzige unkontrollierte Kollision – und könnte den Weltraum praktisch unbrauchbar machen.
Gibt es konkrete Zahlen zum Weltraumschrott?
Ja, und sie sind alarmierend. Es gibt über 40'000 Teile, die verfolgt werden können – alte Satelliten-Teile, alte Trägerraketen-Teile und so weiter. Dazu kommen über 1,2 Millionen Teile, die grösser als 1 Zentimeter sind – 50'000 Objekte davon sind gar grösser als 10 Zentimeter – und weder kontrollierbar noch verfolgbar sind.
Die Satelliten fliegen in der erdnahen Umlaufbahn etwa mit 27'000 km/h – da können auch die kleinsten Teile unterhalb 1 Zentimeter zu Geschossen werden. Bei diesen Geschwindigkeiten wird selbst ein winziges Schrottteil zu einer ernsthaften Bedrohung.
Wie lange bleiben diese Objekte im All?
Heutzutage haben die Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn eine Auflage, sich innerhalb von fünf Jahren kontrolliert von der Umlaufbahn zu entfernen. Sie werden entweder in die Erdatmosphäre manövriert, um zu verglühen, oder im sogenannten «Friedhofsorbit» stillgelegt. Wenn die Satelliten keine aktive Steuerung zur Entfernung aus ihrer Umlaufbahn haben, dann geht es bis zu 25 Jahren, bis sie verglühen.
Was unternimmt die Schweiz gegen Weltraumschrott?
Die Schweiz ist hier Vorreiterin. Das Lausanner Start-up ClearSpace hat einen Satelliten entwickelt, der sich grösseren verfolgbaren Schrottteilen nähert, sie mit einem Robotersystem einfängt und kontrolliert in die Atmosphäre steuert, wo sie verglühen. Technologisch faszinierend, aber derzeit nicht wirtschaftlich, da ein Satellit nötig ist, um einen anderen einzufangen.
Die ESA hingegen setzt sich mit ihrer Clean-Space-Gruppe dafür ein, solche Technologien voranzutreiben und das Bewusstsein zu schärfen, dass internationale Regulierung sowie kontinuierliche Beobachtung nötig sind. Die ESA veröffentlicht auch jährlich einen Weltraum-Umweltbericht mit detaillierten Informationen.
Wie müssen sich Satelliten künftig weiterentwickeln?
Es braucht dringend intelligentere Satelliten. Um im dichten Verkehr ohne Kollisionen zurechtzukommen, brauchen Satelliten künftig automatisierte Steuerung direkt an Bord, um schneller reagieren zu können, ohne erst Signale zur Erde zu senden und Kommandos hochzuladen. Bei Geschwindigkeiten von 27'000 km/h zählt jede Sekunde. Dazu kommt noch die zunehmende Lichtverschmutzung des Nachthimmels durch die Satelliten-Lichtreflektion und Signalstörung. Da gibt es weltweite UNO-Richtlinien im Bereich «Dark and Quiet Skies», um diese einzudämmen. Zum Beispiel mit dunkleren Farbbeschichtungen und Kommunikationssteuerung, um unseren Astronom:innen auch weiterhin Langzeitbeobachtungen (z. B. Deep Sky) zu ermöglichen.
Diese Satelliten sind Segen und Fluch zugleich. Wie lösen wir das?
Das ist tatsächlich ein Dilemma. Die heutigen Satelliten ermöglichen ein kontinuierliches Kommunikations- und Internetnetz, das sowohl der Konsumgesellschaft als auch der Wirtschaft dient. Zusätzlich ist es zentral für die Erdbeobachtung, um Wetter- und Klimaprozesse wie auch Veränderungen zu beobachten, analysieren, verstehen und frühzeitig zu alarmieren. Das ist ein echter Nutzen für die Gesellschaft.
Die geostationären Satelliten in 36'000 Kilometern Höhe – im sogenannten GEO – dienen der Navigation und Lokalisierung auf der Erde mit Konstellationen wie GPS, GLONASS, Beidou oder Galileo. Diese Dienste sind heute essenziell für unsere moderne Gesellschaft.
Aber die Konsequenzen zur Klimaveränderung sind nicht mehr nur terrestrisch. Sie betreffen auch den Weltraum, und umgekehrt hat der Weltraum Auswirkungen auf unser Klima. Wir müssen beides im Blick behalten und verantwortungsvoll handeln.
Was braucht es für die Zukunft?
Es braucht definitiv mehr internationale Zusammenarbeit und Regulierung. Die ESA leistet hier wichtige Pionierarbeit, aber letztlich ist der Weltraum ein globales Gemeingut. Nur wenn alle Nationen und alle privaten Akteure zusammenarbeiten, können wir das Problem des Weltraumschrotts in den Griff bekommen.
Die Schweiz zeigt mit Innovationen wie ClearSpace und den Holzsatelliten, dass kleine Länder mit guten Ideen und Technologien eine wichtige Rolle spielen können. Aber es braucht globale Standards, kontinuierliche Überwachung und die Bereitschaft aller Beteiligten, Verantwortung zu übernehmen.
Allerdings müssen wir auch im Auge behalten, dass Raumfahrttechnik meist eine Dual-Use-Applikation hat. Es kann zu zivilen wie auch zu militärischen Anwendungen gebraucht werden. Deshalb ist der unabhängige geopolitische Zugang zum All so wichtig für Europa und die Schweiz. Genauso fundamental ist die Hoheit über die Daten, die Resilienz der Systeme und das Wissen, wer, was, wann und wo über die Schweiz fliegt. So können wir uns ein vollständiges Bild bezüglich der Sicherheit unserer Gesellschaft machen.
Hier lesen Sie Teil 1 der Interview-Serie: «New Space» – Die neue Ära der Weltraumforschung
| Rolle | Titel + Name |
|---|---|
| Text von | Esther Lombardini |
| Expertise | Deborah Müller |
Esther Lombardini
Gremium: Mitarbeiter:in SATW
Organisation: Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW
Funktion: Redaktorin und PR-Managerin
Website: www.satw.ch
Rolle: Editor | News | 22-09-26
Ohne Halbleiter funktioniert kein Wirtschaftszweig mehr. Die Schweiz bezieht praktisch alle ihre Chips aus dem Ausland. Zugleich gehört sie in ausgewählten Nischen zur Weltspitze: bei Photonik-Chips, alternativen Halbleitermaterialien und hocheffizienten Schaltungen. Das neue Factsheet der SATW zeigt, wo die Stärken der Branche liegen, warum der Zugang zu Reinräumen zum Flaschenhals wird und welche Handlungsfelder für den Halbleiterstandort Schweiz jetzt entscheidend sind.
Rolle: Autor:innen | News | 25-09-26
2019 war Chloé Carrière Mitbegründerin von Asclepios, Europas erster analoger Weltraummission unter der Leitung von Studierenden. Die erste Crew begab sich im Juli 2021 in Isolation. Im Juli 2025 verbrachte die fünfte Auflage 16 Tage unterirdisch in der Festung Sasso San Gottardo im Tessin – eine Mission, die die Luft- und Raumfahrtingenieurin nun als Mentorin begleitet. Als «Galactic Chloé» erreicht sie heute mit Weltraumthemen in den sozialen Medien, in ihrer eigenen Radiosendung und durch Dokumentarfilme ein breites Publikum. In einem Interview mit der SATW erklärt sie, was Studierende bei einer simulierten Mondmission lernen, warum sie der Meinung ist, dass die Schweizer Bevölkerung bei der Weltraumpolitik mitreden sollte, warum sie ihren eigenen Traum vom Mondspaziergang neu definieren musste und wie man die junge Schweizer Weltraumindustrie im Land halten kann.
Rolle: Autor:innen | News | 17-09-26
Seit April 2026 führt Dr. Barbara Frei-Spreiter Beyond Gravity, den international tätigen, grössten Schweizer Raumfahrtzulieferer mit 12 Standorten in sechs Ländern. Sie übernimmt das bundeseigene Unternehmen in einer doppelten Zeitenwende: Das Parlament hat 2025 entschieden, die Kontrolle beim Bund zu belassen, der Weltraum ist seit Oktober 2025 offizielle militärische Operationsdomäne der Schweiz und nach einem Verlustjahr steht der Konzern mitten in einem Turnaround. Im Gespräch mit der SATW erklärt die neue CEO von Beyond Gravity, warum Abhängigkeit die grösste Verwundbarkeit der Schweiz ist, wo sie zwischen zivilem Geschäft und Sicherheitsrelevanz die Grenze zieht und weshalb ein Land ohne eigene Rakete in der Raumfahrt trotzdem ganz vorne mitspielen kann.
Rolle: Editor | News | 17-08-26
KI-Modelle können zunehmend direkt auf Endgeräten eingesetzt werden und sind nicht mehr auf Cloud-Rechenleistung angewiesen. Diese sogenannten Edge-KI-Modelle haben dabei auch einen Einfluss auf die Cybersicherheit. Damit die Schweiz diesbezüglich keine Entwicklungen verpasst und Edge-KI auf sichere und vertrauenswürdige Art einsetzen kann, zeigt das neue Factsheet der SATW konkrete Handlungsoptionen auf.
Rolle: Editor | News | 27-05-26
Digitale Dienstleistungen werden nur genutzt, wenn sie als vertrauenswürdig gelten. Mit der knappen Annahme der E-ID im September 2025 hat die Schweiz zwar einen wichtigen Schritt gemacht, doch das Ergebnis zeigt auch: Das Vertrauen der Bevölkerung in digitale Lösungen ist keine Selbstverständlichkeit. Das neue Factsheet der SATW legt dar, wo die grössten Lücken liegen und welche Massnahmen Bund, Kantone und Institutionen jetzt ergreifen sollten, damit Digital Trust in der Schweiz Realität wird.
Rolle: Autor:innen | News | 26-08-26
Eleonore Poli, Ingenieurin und Materialwissenschaftlerin in Neuenburg, untersucht, wie Weltraumtechnologien auf der Erde genutzt werden können, und bereitet sich gleichzeitig auf ihren eigenen Weltraumflug vor. Als Analogastronautin hat sie bereits mehrere Simulationsmissionen unter extremen Bedingungen absolviert. Parallel zu ihrer Forschung engagiert sie sich als Mentorin bei Swiss TecLadies, dem nationalen Nachwuchsförderungsprogramm der SATW, das junge Frauen dazu ermutigt, sich für Berufe in den Bereichen Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu entscheiden. In diesem Interview spricht sie über ihre Visionen, die Zukunft der Raumfahrt und erklärt, warum Vorbilder für die jüngeren Generationen so wichtig sind.
Rolle: Autor:innen | News | 03-09-26
Die Astrophysikerin Kathrin Altwegg hat mit dem Berner Massenspektrometer ROSINA einen Kometen chemisch vermessen und dabei Bausteine des Lebens gefunden. In der SRF-Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» sorgte sie im Juli 2026 mit pointierten Aussagen für Aufsehen: Sie stellt den wissenschaftlichen Nutzen bemannter Raumfahrt infrage, warnt vor tödlichem Weltraumschrott ab 2032 und ist überzeugt, dass die Chance auf Leben im All gross ist. Für sie ist irdisches und ausserirdisches Leben gleichwertig. Im Gespräch mit der SATW ordnet die emeritierte Professorin ihre Thesen ein und erklärt, welche Bedeutung künstliche Intelligenz künftig für die Weltraumforschung haben wird.
Rolle: Autor:innen | News | 10-09-26
Vier Teleskope, die sehr lichtschwache Galaxien extrem lange stabil anvisieren müssen, Detektoren, die dabei bei rund –130 Grad Celsius konstant bleiben: Das Weltraumteleskop ARRAKIHS ist technisch am Limit gebaut. Im Juni 2026 hat die Europäische Weltraumorganisation ESA die Mission zur Umsetzung freigegeben – mit einem Schweizer Beitrag, für den Florian Kehl bis Ende 2025 verantwortlich war. Damit solche Beteiligungen keine Einzelfälle bleiben, braucht es neben guter Forschung auch Strukturen, schlanke Prozesse und Personen, die ganze Missionen auf die Beine stellen. Genau daran arbeitet Kehl heute als Director Space Research Initiatives bei ETH Zurich | Space. Im Gespräch mit der SATW erklärt er, was ARRAKIHS technisch so anspruchsvoll macht, wie kompetitiv die Schweiz um Führungsrollen in europäischen Missionen wirklich ist und warum die Suche nach ausserirdischem Leben für ihn kurz vor einer Antwort stehen könnte.
Rolle: Autor:innen | News | 20-01-26
Die Internationale Raumstation ISS hat die Weltraumforschung über Jahrzehnte geprägt. Doch ihre Zeit läuft ab: 2030 soll sie kontrolliert zum Absturz gebracht werden. Was kommt danach? In dieser zweiteiligen Interviewserie sprechen wir mit SATW-Expertin Deborah Müller über die Zukunft der Raumfahrt. Im ersten Teil geht es um den grossen Wandel vom staatlich dominierten Weltraumprogramm zur kommerziellen Raumfahrt, die wirtschaftlichen Chancen und nachhaltige Innovationen wie Satelliten aus Holz.
Rolle: Autor:innen | News | 10-08-26
Pharmazeutische Innovation entsteht selten im Labor allein – sie braucht ein ganzes Netzwerk. Die SATW hat zwei Expertinnen befragt und zeigt in diesem Artikel unterschiedliche Perspektiven auf das Schweizer Life-Sciences-Ökosystem: Katja Jenni-Szaloky vom Amt für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt schildert, wie der Kanton Rahmenbedingungen schafft; und Julia Biwer, COO und Mitgründerin von Abbmira Therapeutics, berichtet, wie sich ein junges Basler Biotech-Start-up darin bewegt und wo es an seine Grenzen stösst.
Rolle: Autor:innen | News | 05-08-26
Gold aus alten Computern, Dünger aus dem Abwasser, Batterien mit zwei Leben: Der Technology Outlook der SATW zeigt, wo die Schweiz beim Recycling heute steht und welche Innovationen aus Hochschulen und Industrie den Weg in eine echte Kreislaufwirtschaft ebnen.
Rolle: Autor:innen | News | 24-08-26
Eine Biotech-Firma ohne Labor? Was nach einem Widerspruch klingt, ist für Abbmira Therapeutics das klügste Geschäftsmodell. Das Basler Start-up entwickelt einen Wirkstoff gegen Krebs und setzt dabei komplett auf externe Expert:innen aus dem Life-Sciences-Cluster Basel. Julia Biwer, COO und Mitgründerin, spricht im Interview mit der SATW darüber, warum dieses Modell funktioniert, weshalb Risikokapital in der Schweiz schwer zu finden ist und was das über die Schweizer Innovationskultur verrät.
Rolle: Autor:innen | News | 07-07-26
Zwei neue Studien schaffen ein gemeinsames Bild: Der Trendradar 2026 der Haufe Akademie beschreibt, welche Kompetenzen die Arbeitswelt von morgen fordert. Das MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz 2026 der Akademien der Wissenschaften Schweiz zeigt, wo diese Kompetenzen entstehen – oder eben nicht. Ein Vergleich der beiden Berichte macht deutlich, warum MINT-Förderung nicht nur eine Bildungsfrage ist, sondern auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit.
Rolle: Autor:innen | News | 03-06-26
Die Schweiz steht vor einer drängenden Frage: Woher soll im Winter der Strom kommen, wenn Atomkraftwerke vom Netz gehen und der Verbrauch durch Wärmepumpen und Elektromobilität steigt? Ein aktueller Bericht der Axpo zeichnet ein ernstes Bild und skizziert zwei mögliche Szenarien. Wind und Gas oder neue Kernkraftwerke. Im Gespräch mit der SATW ordnet Dr. Nathalie Casas, Leiterin des Departements Energie, Mobilität und Umwelt der Empa sowie Neumitglied der SATW, die Befunde ein. Ihr Fazit lautet: Alle Technologien haben ihre Herausforderungen. Wer sich gegen eine Technologie entscheidet, muss sich für eine andere entscheiden.
Rolle: Autor:innen | News | 08-06-26
Die Annahme der E-ID war ein Meilenstein – doch die knappe Abstimmung hat gezeigt, dass digitales Vertrauen in der Schweiz keine Selbstverständlichkeit ist. Wie gelingt es, in einem föderalen System mit 26 Kantonen und tausenden Gemeinden eine kohärente, vertrauenswürdige digitale Verwaltung aufzubauen? Marcel Kessler, Leiter Architektur und Standardisierung bei der Digitalen Verwaltung Schweiz (DVS), gibt Einblick in die Strategie, die konkreten Massnahmen und die Herausforderungen auf dem Weg zu einer interoperablen Vertrauensinfrastruktur.
Rolle: Autor:innen | News | 22-05-26
Das in Lausanne ansässige Unternehmen HAYA Therapeutics, das im Rahmen der Technologieausstellung «Die geheimnisvollen Botschaften unseres Genoms» vorgestellt wurde, hat kurz hintereinander zwei bedeutende Meilensteine erreicht: Die erste Teilnehmergruppe hat im Rahmen einer klinischen Phase-1-Studie mit dem Leitwirkstoff HTX-001 die erste Dosis erhalten, und das Unternehmen wurde im von IDEA Pharma veröffentlichten «2026 Global Pharmaceutical Innovation and Invention Index» als «Disruptive Pioneer» ausgezeichnet. Diese Entwicklungen unterstreichen die Relevanz der Technologie, die durch die Zukunftsforschungsaktivitäten der SATW identifiziert wurde.
Rolle: Autor:innen | News | 11-02-26
Der Technology Outlook der SATW präsentiert alle zwei Jahre Zukunftstechnologien, die die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft prägen werden. In der aktuellen Ausgabe dokumentieren zwei Showcases im Bereich Energie und Umwelt, wie Forschende und Unternehmen Gold aus Abfallströmen gewinnen – umweltfreundlich, innovativ und wirtschaftlich. Von Molkeproteinen bis zu bakteriellen Lösungen: Diese Beiträge zeigen, wie aus Abfall wertvolle Ressourcen werden.
Rolle: Autor:innen | News | 22-04-26
Der Technology Outlook der SATW präsentiert alle zwei Jahre Zukunftstechnologien, die die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft prägen werden. In der aktuellen Ausgabe stechen vier Technologien im Bereich Life Sciences hervor, die das Potenzial haben, Medizin, Ernährung und Nachhaltigkeit grundlegend zu verändern – von viralen Bakterienjägern über naturinspirierte Materialien bis zu personalisierten Therapien und massgeschneiderter Ernährung.
Rolle: Autor:innen | News | 11-05-26
Der Technology Outlook stellt Apertus als Beispiel für transparente, konforme KI vor und untersucht, was seine Entwicklung über die Position der Schweiz in der globalen KI-Landschaft aussagt. Um die tieferen ethischen, gesellschaftlichen und politischen Implikationen grosser Sprachmodelle (LLMs) zu erörtern, sprachen wir mit Dr. Ning Wang, Ethikerin und Politikwissenschaftlerin an der Universität Zürich. Ihre Forschung konzentriert sich auf die verantwortungsvolle Entwicklung und nachhaltige Steuerung neuer Technologien.
Rolle: Autor:innen | News | 20-01-26
Der Technology Outlook der SATW präsentiert alle zwei Jahre Zukunftstechnologien, die die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft prägen werden. In der aktuellen Ausgabe dokumentieren vier Showcases im Bereich Life Sciences, wie Schweizer Unternehmen mit unterschiedlichen Ansätzen die Krebsforschung revolutionieren – von der Früherkennung über neue Therapien bis zu molekularen Präzisionswerkzeugen.
Rolle: Autor:innen | News | 03-02-26
Die Schweiz kann nicht autark werden – aber sie kann smarter werden. Im letzten Teil der Serie erklärt SATW-Expertin Alessa Hool, welche Rolle Recycling, europäische Zusammenarbeit und Schweizer Innovationskraft spielen können und wo dringend nachgebessert werden muss. Interviewserie Teil 3/3: Lösungsansätze und Schweizer Stärken.
Rolle: Autor:innen | News | 26-03-26
Alle drei Jahre legt die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung den Bildungsbericht Schweiz vor. Dieser bietet eine umfassende Bestandsaufnahme des gesamten Schweizer Bildungssystems von der Vorschule bis zur Weiterbildung. Der fünfte Bericht dieser Art wurde am 23. März 2026 publiziert und dient Bund und Kantonen als Wissensgrundlage für die Steuerung des Bildungswesens und die Formulierung gemeinsamer bildungspolitischer Ziele. Im Interview erklärt Edith Schnapper, Leiterin Nachwuchsförderung bei der SATW, was der Bericht für den MINT-Bereich zeigt und warum gezielte Förderung nur dann wirkt, wenn sie früh ansetzt, interaktiv gestaltet ist und strukturelle Barrieren berücksichtigt.
Rolle: Autor:innen | News | 25-02-26
2027 wird Genf zum Schauplatz des internationalen KI-Gipfels. Für die Schweiz ist dies mehr als ein Prestigeprojekt: Sie will sich als faire Vermittlerin zwischen den grossen Machtblöcken positionieren, ihren Regulierungsansatz, der einen Mittelweg darstellt, auf der Weltbühne vorstellen und gleichzeitig konkrete Impulse für eine global tragfähige KI-Governance setzen. Im Gespräch mit der SATW erklärt Thomas Schneider, Botschafter und Vizedirektor des BAKOM, was auf dem Spiel steht – und warum smarte Regulierung kein Widerspruch zu Innovation ist.
Rolle: Autor:innen | News | 13-01-26
Der Bundesrat sieht keinen Bedarf, kritische Rohstoffe systematisch in Freihandelsabkommen zu regeln. Doch wie realistisch ist diese Haltung angesichts wachsender geopolitischer Spannungen? SATW-Expertin Alessa Hool erklärt, warum die Schweiz ihre Handelspolitik überdenken sollte – und welche Folgen eine Taiwan-Eskalation hätte. Interviewserie Teil 2/3: Geopolitik und Handelspolitik.
Rolle: Autor:innen | News | 27-01-26
Die Kommerzialisierung der Raumfahrt eröffnet neue Möglichkeiten – birgt aber auch erhebliche Risiken. In dieser zweiteiligen Interviewserie spricht SATW-Expertin Deborah Müller über die Zukunft der Raumfahrt. Im zweiten Teil geht es um die wachsende Bedrohung durch Weltraumschrott, das sogenannte Kessler-Syndrom und die innovativen Lösungen, die Schweizer Start-ups entwickeln.
Deborah Müller
Fachgebiete: Raumfahrttechnik
Organisation: ETH Zurich | Space
Funktion: Space Industry Advisor
Rolle: Expert:in | News | 20-01-26
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Rolle: Expert:in | News | 27-01-26
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