Wie bleibt die Schweiz ein Standort für Lebensmittelproduktion, wenn die Konkurrenz aus dem Ausland billiger produziert? Im Förderprogramm Food 4.0 haben Unternehmen und Hochschulen neue Lösungen entwickelt und getestet.
Die hohen Lohn- und Produktionskosten in der Schweiz lassen sich über den Preis kaum ausgleichen. Das trifft besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Wettbewerbsfähig bleiben sie vor allem mit neuen Produkten, Prozessen und Technologien.
Food 4.0 brachte deshalb Unternehmen, vor allem KMU und Start-ups, mit Forschenden zusammen. In Projekten von zwölf bis achtzehn Monaten haben sie geprüft, ob neue Ideen am Markt bestehen können. Die Projekte stammen aus der ganzen Wertschöpfungskette, von der Landwirtschaft bis zu den Konsumierenden, und aus vier Bereichen:
Hybridprodukte aus verschiedenen Proteinquellen
Präzisionsbiotechnologie und Biotransformation
Digitale Transformation des Ernährungssystems
Sanitärtechnologien und hygienisches Design
Die Ergebnisse zeigen, in welchen Technologien Schweizer Unternehmen Chancen haben. Das Programm ist abgeschlossen. Unten finden Sie alle geförderten Projekte und ihre Ergebnisse.
Kriterien: Nachhaltigkeit, Qualität und Sicherheit, Rückverfolgbarkeit, Bedürfnisse der Konsumierenden
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Dank ihrer interdisziplinären Ausrichtung ist die SATW der richtige Ort, um die Initiative Food 4.0 zum Erfolg zu führen. Ich schätze es, als Mitglied der Begleitgruppe einen Beitrag leisten und vor allem die geisteswissenschaftliche Perspektive einbringen zu können.
Nadja El Benni, Leiterin Forschungsbereich Wettbewerbsfähigkeit und Systembewertung Agroscope; Präsidentin SGA