Generative KI verändert vor allem einzelne Tätigkeiten und Berufsbilder, statt ganze Arbeitsplätze zu ersetzen.
Routinemässige kognitive Aufgaben wie das Erstellen von Entwürfen, einfache Datenanalysen oder Teile der Programmierung werden zunehmend durch KI unterstützt oder automatisiert.
Gleichzeitig gewinnen kritisches Denken, Problemlösungskompetenz, Kreativität, Empathie, Urteilsvermögen und Fachwissen an Bedeutung.
Auch technische Rollen verändern sich: Softwareentwickler:innen beschäftigen sich stärker mit Systemdesign, KI-Orchestrierung und der Validierung KI-generierter Ergebnisse.
Einmalige KI-Schulungen reichen nicht aus. Unternehmen brauchen arbeitsplatznahe Weiterbildungen, klare Nutzungsregeln und eine kontinuierliche Aktualisierung der Kompetenzen.
Im dritten Teil der Serie «Innovationsstandort Schweiz» zeigen Lamia Friha, Giovanna Di Marzo Serugendo, Jan Melichar und Pierre-Yves Burgi, wie generative KI Arbeit und Kompetenzprofile verändert und weshalb Weiterbildung für KMU zu einer strategischen Aufgabe wird.
Der Beitrag beleuchtet zudem, welche neuen Rollen entstehen, wie sich die Arbeit von Softwareentwickler:innen verändert und weshalb Unternehmen klare Rahmenbedingungen für den verantwortungsvollen Einsatz von generativer KI schaffen sollten.
Dieser Artikel im KMU-Magazin ist Teil der Serie «Innovationsstandort Schweiz», die als Folgeaktivität aus der SATW-Publikation «Orientierung KI: Herausforderungen und Chancen für Schweizer KMU» hervorgegangen ist.
Die Inhalte wurden in Zusammenarbeit mit Akteur:innen aus dem Netzwerk von SAIROP (Swiss AI Research Overview Platform) und dem Expertennetzwerk der SATW erarbeitet. SAIROP fördert die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Industrie und Verwaltung und unterstützt den Wissenstransfer im Schweizer KI-Ökosystem.
Die untersuchten Entwicklungen deuten darauf hin, dass generative KI vor allem einzelne Tätigkeiten verändert und Arbeitsplätze neu gestaltet, statt sie vollständig zu ersetzen.
Dazu gehören insbesondere routinemässige kognitive Aufgaben wie Entwurfserstellung, Programmierung und Datenanalyse.
An Bedeutung gewinnen vor allem kritisches Denken, Problemlösung, emotionale Intelligenz, Kreativität, Fachwissen und Urteilsvermögen.
Softwareentwickler:innen konzentrieren sich zunehmend darauf, Probleme zu definieren, Lösungen zu strukturieren und KI-generierte Ergebnisse zu validieren. Gleichzeitig gewinnen Systemdesign, Architektur, Sicherheit und KI-Orchestrierung an Bedeutung.
Einmalige Einführungskurse reichen nicht aus. Der Artikel empfiehlt arbeitsplatznahe Schulungen, regelmässige Weiterbildungen und klare Regeln für den verantwortungsvollen Einsatz generativer KI.
| Rolle | Titel + Name |
|---|---|
| Text von | Pierre-Yves Burgi, Giovanna Di Marzo Serugendo, Lamia Friha, Jan Mélichar |