Die SwissCyber Initiative erfasst systematisch industrielle Forschung und Entwicklung sowie Kompetenzen und Abhängigkeiten in der Schweizer Cybersecurity. Ziel ist ein gesamtheitliches, datenbasiertes Bild der nationalen Cybersecurity-Landschaft als Grundlage für fundierte Entscheidungen.
Der Community Event brachte Fachpersonen aus Wirtschaft, Verwaltung und Forschung zusammen. Deutlich wurde: Eine resiliente Cybersecurity entsteht nur durch enge Zusammenarbeit zwischen akademischer Forschung, industrieller Praxis und staatlichen Akteur:innen.
Erste Umfrageergebnisse weisen auf Unterschiede zwischen vorhandenen Kompetenzen und tatsächlichen Bedarfen hin sowie auf eine geringe Bekanntheit zentraler Cybersecurity-Rahmenwerke. Diese Erkenntnisse fliessen in den weiteren Ausbau der Initiative ein.
Die SwissCyber Initiative verfolgt das Ziel, die Schweizer Cybersecurity-Landschaft systematisch zu erfassen und zu analysieren. Im Fokus stehen Kompetenzen, Abhängigkeiten und Potenziale entlang von Forschung, Entwicklung und Anwendung. Grundlage dafür bilden unter anderem eine breit angelegte Umfrage, die Auswertung strukturierter Daten sowie der Aufbau einer interaktiven Plattform, die Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zusammenführt.
Der erste Community Event der Initiative bot einen Überblick über den aktuellen Stand der Initiative, erste Ergebnisse aus der laufenden Erhebung sowie eine Demonstration der entwickelten Forschungs- und Innovationsplattform. Der Event machte deutlich, wie wichtig verlässliche Daten als Basis für fundierte Entscheidungen in Wirtschaft, Verwaltung und Forschung sind.
Am Community Event trafen sich Fachpersonen aus der Cybersecurity-Branche, der öffentlichen Verwaltung sowie Forschende aus der Schweiz. In den Begrüssungsworten wurde betont, dass eine resiliente Cybersecurity nicht isoliert entstehen kann, sondern eine enge Zusammenarbeit zwischen akademischer Forschung, industrieller Praxis und staatlichen Akteur:innen erfordert.
Ein zentraler Programmpunkt war die Präsentation erster Umfrageergebnisse. Diese zeigen unter anderem Unterschiede zwischen vorhandenen Kompetenzen und tatsächlichen Bedarfen in Organisationen sowie eine geringe Bekanntheit zentraler nationaler und internationaler Cybersecurity-Rahmenwerke. Die anschliessende Diskussion unterstrich den Bedarf an besserer Vernetzung und einem gemeinsamen Verständnis über Sektorengrenzen hinweg.
Die SwissCyber Initiative wird von der SATW mit der HES-SO Valais-Wallis im Lead und dem CYD Campus als Partner umgesetzt. Die Initiative baut auf mehreren Jahren Technologie- und Marktbeobachtung auf und wird kontinuierlich weiterentwickelt.
Geplant sind der Aufbau einer Plattform, ein Abschlussbericht mit umsetzungsorientierten Erkenntnissen und einem zweiten Community Event Ende 2026. Der erste Event hat gezeigt, dass das Interesse an einem faktenbasierten und koordinierten Blick auf die Schweizer Cybersecurity gross ist und der Bedarf an Austausch zwischen Forschung, Unternehmen und Verwaltung weiter wächst.
Die Cybersecurity Map der SATW unterstützt Parlamentarier:innen bei der Einordnung zentraler technologischer Entwicklungen im Bereich Cybersicherheit. Sie zeigt auf, bei welchen Themen politische Willensbildung erforderlich ist, wo regulatorischer Handlungsbedarf besteht und in welchen Bereichen gezielte Investitionen notwendig sind.
Als praxisnahes Orientierungsinstrument schafft die Cybersecurity Map eine strukturierte Entscheidungsgrundlage für politische Beratung, Prioritätensetzung und strategische Steuerung. Die Auswahl der Themen basiert auf der Einschätzung des Advisory Board Cybersecurity SATW. Die Map adressiert die aus politischer Sicht relevantesten Handlungsfelder für eine sichere digitale Zukunft der Schweiz.