Unternehmen, die Bevölkerung aber auch kritische Infrastrukturen sind zunehmend Cyber-Attacken ausgesetzt. Die SATW vernetzt Expert:innen, bietet Orientierung und erarbeitet Hilfestellungen in der komplexen Thematik Cybersecurity.

News

 
Porträt von Marcel Kessler mit blauem Hintergrund

«Vertrauen sichern ist eine Daueraufgabe»: Wie die digitale Verwaltung der Schweiz Vertrauen schafft

Cybersecurity Digitale Selbstbestimmung
 

Cyberkriminalität in der Schweiz: Wer wird wie angegriffen?

Cybersecurity
 

SwissCyber-Initiative

Cybersecurity

«SwissCyber Initiative»: Kartierung der Schweizer Cybersicherheitsforschung

Die «SwissCyber Initiative» erstellt eine Übersicht der Schweizer Forschungslandschaft im Bereich Cybersicherheit. Dadurch können sich Forschende besser vernetzen und blinde Flecken im Schweizer Cybersicherheits-Ökosystem werden sichtbar. Die Resultate der «SwissCyber Initiative» sind ab Ende 2026 auf einer öffentlichen, durchsuchbaren und graphisch aufbereiteten Plattform zugänglich.

Zur Initiative

Foto von Alain Vuitel

Wie viel Cybersouveränität braucht die Schweiz? Strategische Fragen wie diese müssen wir klären, um unser Land in eine sichere Zukunft zu führen. Die SATW macht solche Diskussionen möglich und entwickelt mit herausragenden Köpfen Lösungsansätzefür die ganze Schweiz. Mit der Gründung des Kommando Cyber leistet auch die Armee ihren Beitrag dazu.

Divisionär Alain Vuitel, Projektleiter Kommando Cyber der Armee

Cybersecurity Herausforderungen für die politische Schweiz

Viele der technologischen Entwicklungen unserer Zeit stehen in engem Zusammenhang mit Aspekten der Cybersicherheit. Das Advisory Board Cybersecurity der SATW hat die wichtigsten technologischen Entwicklungen identifiziert, die aus Cybersecurity-Perspektive relevant sind. Sie geben Empfehlungen für Entscheidungsträger:innen aus Politik und Verwaltung ab, welche Handlungen bereits heute angezeigt sind, damit die Schweiz für die Herausforderungen von morgen gerüstet ist.

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Publikationen

Cyborgs und Body Hacks

Technoscope 3/2018

Technische Hilfsmittel werden nicht nur angewandt, um fehlende Sinne zu ersetzen, sondern manchmal auch um die Sinnesfähigkeiten des Menschen zu erweitern.

Als erster Cyborg überhaupt wird Neil Harbisson bezeichnet, der seit Geburt keine Farben wahrnehmen kann. Auf dem Foto in seinem Personalausweis erkennt man eine kleine technische Apparatur, die aus seinem Kopf ragt. Es handelt sich um einen in seinem Schädel fixierten Farbsensor. Dieser Sensor registriert die Wellenlänge der Farbe vor ihm und leitet sie an einen Chip in Harbissons Hinterkopf weiter. Dort wird die Information in Schallwellen umgewandelt – jede Farbe wird in eine Note übersetzt. Über die Knochenleitung gelangen die Töne an das auditorische System von Harbisson, sodass er die Farben hören kann. Ein Besuch im Supermarkt mit den vielen farbenfrohen Verpackungen tönt für ihn wie ein Besuch in einem Nachtclub. Nach Jahren des Trainings kann Harbisson sogar für Menschen unsichtbare Farben aus dem Infrarot- und Ultraviolettbereich wahrnehmen. Harbisson empfindet inzwischen den Farbsensor als einen Teil von seinem Körper und nicht als Gerät.

Harbisson gründete zusammen mit seiner Partnerin Moon Riba 2010 in Barcelona die Cyborg Foundation. Riba ist in der Lage über implantierte Magnete Erdbeben zu spüren. Beide verfolgen einen eher künstlerischen Ansatz und wollen Menschen neue Sinneserfahrungen bringen.

Mehr praktischen Nutzen dürften z. B. bereits vorhandene RFID-Chips, um die Haustür zu öffnen, oder ein implantierbarer Kompass haben. Solche Body Hacks sind teilweise bereits käuflich erwerbbar. Im Februar 2018 fand die Augmented Human International Conference, die unter anderem sinneserweiternde Technologien zum Thema hat, zum achten Mal statt. Der «erweiterte Mensch» ist keine Zukunftsvorstellung, sondern wandelt bereits unter uns.

Weitere Videos zu Neil Harbisson

https://www.youtube.com/watch?v=5wXagCcI_lI

https://www.youtube.com/watch?v=qTKVQmXq0CA

Augmented Human International Conference

http://www.sigah.org/AH2018/
 

Themenplattform Cybersecurity

Wie kann die Schweiz sich am besten auf Bedrohungen aus dem Cyberraum vorbereiten? Hier kommt die Themenplattform der SATW ins Spiel. Die Plattform berät die Geschäftsstelle in Fragen der Cybersecurity und der strategischen Ausrichtung des Schwerpunktprogramms. Es identifiziert regelmässig neue relevante Themen und zeigt konkrete Handlungsfelder auf. Auf diese Weise trägt die Themenplattform dazu bei, dass die Schweiz sich bestmöglich gegen Bedrohungen aus dem Cyberraum wappnen kann.

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Kontakt

Dr. Tobias Schlegel

Dr. Tobias Schlegel

Leiter Tech Intelligence