REFERAT

So gross wie nötig: Nanomaschinen

Thomas Greber | Universität Zürich | 

Raum E 055 | 20:00

Eine Maschine bewegt Teilchen in einer vorgegebenen Manier, sie kann Arbeiten verrichten und nützlich sein. Ihre Herstellung bedarf der Ingenieurskunst, für Planung und Bau. Das gilt auch für Nanomaschinen, das heisst für Maschinen, die kleiner sind als die Wellenlänge des sichtbaren Lichtes. 

Natürlich gibt es auch eine minimale Grösse, welche durch die kleinsten nutzbaren Teilchen, die Atome, gegeben ist. Da Nanomaschinen viel effizienter sein können als ihre grossen Schwestern und es auch Aufgaben gibt, die nur sie lösen können, ist es wünschenswert Maschinen nur so gross wie nötig zu bauen. Wir können uns dabei von der Natur inspirieren lassen und dann versuchen bis in die Quantenwelt vorzudringen, um uns diese nützlich zu machen.

Als Oberflächenphysiker werde ich versuchen, anhand von Beispielen in das Thema einzuführen und für einen Beruf zu werben, den es noch gar nicht gibt: die Nanoingenieurin oder den Nanoingenieur.