SATW-Tagungen Nachwuchsförderung

Rückblick

TecDay Stadelhofen

Belinda Weidmann | SATW | 

Am 5. Juli 2019 fand an der Kantonsschule Stadelhofen zum zweiten Mal ein TecDay statt. Die gut 500 Schülerinnen und Schüler konnten an diesem Tag aus 34 verschiedenen Modulen im Bereich Technik und Naturwissenschaften auswählen.

Rund 40 Berufsleute aus Hochschule, Forschung und Industrie nahmen die  Schülerinnen und Schüler mit auf eine spannende Reise in ihre Welt der Technik und Naturwissenschaften. Und diese waren trotz hochsommerlicher Temperaturen und zu Ende gehendem Schuljahr voll dabei, wenn es darum ging, möglichst schnelle Rover zu bauen, Legoroboter zu programmieren, einen Drohnenparcour zu fliegen oder diverse Flüssigkeiten mittels HighTech Refraktrometer zu analysieren.

Die Modulverantwortlichen stammten aus 23 verschiedenen Organisationen – von Basel bis Lugano und von Lausanne bis Chur. Folgende Organisationen und Unternehmen waren vertreten: ABB Schweiz, Axpo Power AG, Berner Fachhochschule, ETH Zürich, Fachhochschule Nordwestschweiz, Fachhochschule Südschweiz SUPSI, Geothermie-Schweiz, Hochschule Luzern, Hochschule Rapperswil, Hochschule St. Gallen, HTW Chur, Maxon Motor, Nagra, NTB Buchs, Schweizer Erdbebendienst SED, Schweizer Luftwaffe SPHAIR, Schweizerisches Institut für Bioinformatik, Swiss International Air Lines, Swiss Space Center, Union Schweizer Kurzwellen Amateure USKA, Universität Basel, VSL International, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Der Rektor Tobias Tobler freute sich über den Tag und erklärte: «Die Kantonsschule Stadelhofen führt seit einigen Jahren ein mathematisch-naturwissenschaftliches Profil, das stark experimentell ausgerichtet ist. Zudem werden die MINT-Fächer mit einem gesamtschulischen Konzept gefördert. Dank den Referentinnen und Referenten des TecDays haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihr im Unterricht erworbenes Wissen mit Eindrücken aus der Praxis zu ergänzen».

Und dies hat die Schülerinnen und Schüler am TecDay beeindruckt:

Wir durften selber Aufträge erfüllen und mal etwas machen, das wir im Unterricht nicht lernen würden.

Wie die Technik in ein paar Jahren vielleicht aussehen wird.

Spannende Informationen, wir waren in die Workshops involviert (eigene Aufgaben machen, eigene Meinungen etc.), motivierte Modulleiter, gute Organisation.

Die Themenauswahl war sehr interessant und die Leiter auch beruflich erfolgreich in ihrem Fachbereich, was sie sehr überzeugend machte.

Dass es so viele Sachen/Dinge gibt die wir, Menschen, die nicht in diesem Berufsteilgebiet arbeiten, nicht kennen oder auch gar nichts darüber wissen.

Dass es so was wie eye tracking gibt.

Der Workshop, der um die Mikrochips ging, war sehr spannend.

An was ein Pilot alles denken muss.

Der Workshop der atomaren Abfälle und deren Lager.

Ich fand die Vielfalt des Angebotes toll, dadurch hatte es für jeden etwas dabei.