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VERANSTALTUNG

Was ist eine TecNight?

Béatrice Miller, Initiantin der TecNight, erzählt, worum es geht.

Frau Miller, wie muss man sich eine TecNight vorstellen? Und welche Idee steckt dahinter?
Die TecNight nimmt die Gäste auf eine Reise in die Welt der Technik mit. In allen Schulzimmern einer Mittelschule finden gleichzeitig Referate zu ganz verschiedenen technischen Themen statt. Die Auswahl ist riesig; alle 1000 bis 2000 Besucherinnen und Besucher sollen Themen finden, die sie interessieren.
Die TecNight ist für die Gäste oft ein unvergessliches Erlebnis: Wenn sie das Referat zum Brückenbau besuchen, dann werden sie nie mehr gedankenlos über eine Brücke gehen können, sondern werden immer einen Blick auf ihre Konstruktion werfen. Wenn die Gäste ein Referat über Energie oder Klima besuchen, werden sie fortan die Zeitung genauer und kritischer lesen. Und wenn sie ein Referat über Handystrahlen besuchen, dann werden sie in Zukunft überlegen, wie lange sie mit dem Handy am Ohr telefonieren wollen.

Was waren für Sie die Highlights der TecNight in Wohlen?
Wir hatten über 40 verschiedene Referierende dabei, unter anderem auch "Mister Gotthard" Peter Jedelhauser, der bei den SBB für die Inbetriebnahme des Gotthards verantwortlich war. Nationalrat Matthias Jauslin aus Wohlen hat einen interessanten Talk mit ETH Professor Roger Gassert zur Interaktion Mensch – Maschine geführt. Und zum ersten Mal haben nicht nur Prominente, sondern auch SchülerInnen und Schüler einen Science Talk moderiert.

Gibt es bereits Pläne für eine weitere TecNight?
Ja, wir haben bereits Anfragen von Schulen und am 23. Januar 2018 werden wir definitiv an der Kantonsschule Obwalden in Sarnen sein. Wer Interesse hat als Referent bzw. Referentin mitzumachen, kann sich bereits heute auf unserer Geschäftsstelle melden: belinda.weidmann@satw.ch. Wir würden uns insbesondere freuen, wenn wir mehr Referentinnen hätten. Gerade Ingenieurinnen sind wichtige Vorbilder für junge Frauen.

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