Prof. Christophe Ballif wird in Anerkennung seines bedeutenden Beitrags zur Entwicklung der Photovoltaik-Technologien und ihrer industriellen Verwertung zum Einzelmitglied der SATW ernannt.
Prof. Dr. Christophe Ballif leitet seit 2004 das Labor für Photovoltaik und Dünnschichtelektronik an der EPFL. Bis 2025 leitete er das Zentrum für nachhaltige Energie am CSEM, einer auf Technologietransfer spezialisierten Schweizer Forschungs- und Technologieorganisation, wo er nun als wissenschaftlicher Berater tätig ist. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf innovativen Solarzellen und -modulen, PV-Materialien und -Verfahren, Batterietechnologien, Energiesystemen und der Digitalisierung der Energiebranche. Er ist Mitautor von über 600 wissenschaftlichen Artikeln, hält zahlreiche Patente und hat an der Entwicklung mehrerer kommerzieller Produkte mitgewirkt. Prof. Ballif erhielt 2016 für seine Beiträge zur Photovoltaik den renommierten Becquerel-Preis und ist SATW-Mitglied. Er tritt regelmässig in den Medien und vor Publikum auf.
Solarkraftwerke im Weltraum könnten fast rund um die Uhr Strom erzeugen und per Mikrowellen zur Erde übertragen. Die einzelnen Technologien sind weit entwickelt, doch ihr Zusammenspiel im grossen Massstab ist noch nicht erprobt. Auch Schweizer Forschung und Industrie könnten dazu beitragen, die gewaltigen technischen und wirtschaftlichen Hürden zu überwinden.