09. Mai 2018

Cyber-Souveränität - gut vorbereitet

Nicole Wettstein - Cybersecurity

Gemeinsam mit dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS und dessen Expertengruppe Cyber-Defence organisierte die SATW am 4. Mai einen Workshop, der zur Vorbereitung für die zweiten Ausgaben des Forums und der Abendveranstaltung «Cyber-Souveränität» vom 19. September 2018 dienen sollte. Rund 40 Teilnehmenden aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Sicherheitspolitik folgten der Einladung.

Von links nach rechts: Adolf Dörig, Präsident der Expertengruppe Cyber-Defence, David Basin, ETH-Präsident für Informationssicherheit, Gérald Vernez

In der Bibliothek am Guisanplatz führten Adolf Dörig, Präsident der Expertengruppe Cyber-Defence, sowie Eric Fumeaux, Vizepräsident SATW, ins Thema ein und erläuterten die Ziele des halbtägigen Workshops. Um für alle Teilnehmenden eine gemeinsame Diskussionsbasis zu erreichen, stellten Exponenten aus Wissenschaft und Verwaltung aktuelle Entwicklungen der Thematik vor. Myriam Dunn Cavelty präsentierte die Studie «Cyber Sovereignty» des Center for Security Studies CSS der ETH Zürich. David Basin gab einen Einblick in die sichere Netzwerkarchitektur «Scion», Gérald Vernez stellte den Aktionsplan Cyber-Defence vor und Hans Rudolf Bircher präsentierte das Konzept des CYD-Campus. 

Nach der Präsentationen im Plenum wurde in Gruppen gearbeitet.

Mit einem Hinweis auf die Ausstellung in der Bibliothek am Guisanplatz «Zwei Gessler – Zwei Welten 1880-2012. Zwischen Vision und Wirklichkeit», die einen starken Link zur Workshop-Thematik hat, folgte die Arbeit in drei Gruppen. Dabei konnten die Teilnehmenden das zu Beginn des Nachmittags Gehörte vertiefen und Lösungen auf konkrete Fragestellungen ausarbeiten. In der inspirierenden Atmosphäre der Bibliothek am Guisanplatz sind neue Ideen entstanden, welche die Teilnehmenden bis zum Forum und der Abendveranstaltung vom 19. September weiterentwickeln. Das von Adolf Dörig eingeführte Ziel des Nachmittages «Appetit für die Zukunft» zu entwickeln, haben die Teilnehmenden während des konstruktiven Nachmittages in Bern verinnerlicht. 

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