24. April 2018

80 Mentorinnen setzen sich für junge Frauen ein

Béatrice Miller - Technik-Bildung

Für die erstmalige Durchführung des Mentoring-Programms von Swiss TecLadies ist es der SATW gelungen, 80 Frauen aus Technik und Informatik als Mentorinnen zu gewinnen.

Studien zeigen, dass sich Mädchen Ausbildungen und Berufe in Technik und Informatik oft nicht zutrauen, auch wenn sie dafür begabt sind. Das neue Programm Swiss TecLadies ermöglicht Mädchen vor der Berufs- beziehungsweise Studienwahl ein umfassendes Mentoring-Programm.

Rollenmodelle kennenlernen
Lob, persönliche Erfolgserlebnisse und weibliche Rollenmodelle sind wichtig, wenn sich Mädchen in männerdominierte Ausbildungen und Berufe wagen. Diese Erkenntnisse berücksichtigt das neue Mentoring-Programm von Swiss TecLadies. Mentorinnen begleiten die Mädchen ein Jahr lang und führen sie in Arbeitswelten ein. Zusätzlich können die Mädchen an Betriebsbesichtigungen teilnehmen und an Workshops mit Gleichgesinnten zusammenarbeiten.

Mentorin und Maschinenbauingenieurin Emmanuelle David (links) wollte bereits als Kind Raketen bauen. Heute arbeitet sie bei RUAG Space. Mentorin und Umweltingenieurin Barbara Krummenacher (rechts) von der HTW Chur möchte nicht, dass ihr auf der Baustelle alles abgenommen wird. Durch Anpacken verschafft sie sich Respekt, sozialen Austausch und technische Kompetenz.

Doppelt so viele Mädchen können teilnehmen
Die SATW konnte 80 Persönlichkeiten aus Technik und Informatik als Mentorinnen gewinnen. Das sind doppelt so viele, wie für die erste Durchführung geplant waren. Deshalb können auch doppelt so viele Mädchen am Mentoring-Programm teilnehmen.

Bei den Mentorinnen handelt es sich um engagierte Frauen. «Ich möchte mein Mentee motivieren die digitale Zukunft tatkräftig mitzugestalten», meint beispielsweise Tanja Regli, Informatikerin bei passion4IT GmbH. Und Dr. Sarah Barber, Ingenieurin bei Windspire, ist es wichtig, junge Menschen zu inspirieren und zu motivieren, ihre Träume zu verwirklichen und ihr ganzes Potenzial auszuschöpfen. 60 Prozent dieser qualifizierten Fachfrauen arbeiten in Unternehmen, 40 Prozent an Hochschulen oder in Non-Profit-Organisationen.

Mentorin und Informatikerin Erika Wolf von der Pädagogischen Hochschule Zürich hätte als junge Frau selbst gerne eine Mentorin gehabt. Informations- und Medientechnikerin Nancy Renning arbeitet bei Leister AG und ist stolz darauf, dass sie einen technischen und sprachlichen Studienabschluss geschafft hat.

Für das Mentoring-Programm können sich Mädchen im Alter von 13 bis 16 Jahren noch bis 31. Mai 2018 qualifizieren. Sie müssen dafür die Online-Challenge auf www.tecladies.ch spielen.


Mentorin Tamara Blocher von MAN Diesel & Turbo AG: «Vielleicht bin ich schon bald DEINE Mentorin ...»

Diese Organisationen stellen Mentorinnen
Amcor Flexibles | Basler & Hofmann | Berner Fachhochschule | Biozentrum Universität Basel | Biral AG | BKW Energie AG | Cellpack Electrical Products | Delica AG | dormakaba Schweiz AG | Dr. Lüchinger +Meyer Bauingenieure AG | Fachhochschule Nordwestschweiz | Endress+Hauser  | ETH Zürich | Esri Schweiz AG | ewp bucher dillier AG | geosuisse | Gähler und Partner AG | General Electric | Givaudan AG | Hälg Facility Management AG | Hochschule Luzern | Leica Geosystems AG | Hochschule für Technik NTB Buchs | HTW Chur | Inficon AG| Leister AG  | MAN Diesel & Turbo Schweiz AG | Mathys AG Bettlach  | maxon motor ag|  Nova Energie GmbH |Pädagogische Hochschule FHNW | Pädagogische Hochschule Zürich | Paul Scherrer Institut | passion4IT GmbH   | Schiller AG | Siemens Schweiz AG | Postbus Mobility Solutions Ltd | Post Schweiz AG | Pro MS Etzel | RUAG Space | Sanitas Krankenversicherung | SBB | SICK System Engineering AG | Siemens Schweiz AG | Swisscom | swisstopo | TBF und Partner AG | Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften| Windspire | WSP AG Bauingenieure sia usic               

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Auskunft
Dr. Béatrice Miller
Leiterin Nachwuchsförderung Technik
Telefon +41 44 226 50 18, miller(at)satw.ch

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