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Lösungshilfen

Technoscope 3/10

Sunrise
Sunrise ist die grösste private Telekommunikationsanbieterin der Schweiz mit Unternehmensstandorten in Zürich, Bern, Biel und Renens. Über 2,85 Millionen Kundinnen und Kunden nutzen Dienstleistungen von Sunrise in den Bereichen Mobiltelefonie, Festnetz und Internet. Das Mobilfunknetzwerk auf GSM-, EDGE-, UMTS- und HSDPA-Basis versorgt über 99 % der Bevölkerung mit modernsten Mobilfunkdiensten und erlaubt Übertragungsraten von bis zu 7,2 Mbps. Ein leistungsfähiges Glasfasernetz mit einer Gesamtlänge von 10 000 km ermöglicht ein flächendeckendes Angebot von hochwertigen Sprach- und Datendiensten. Sunrise bedient rund 80 % der Haushalte mit eigenen Breitbanddiensten und betreibt schweizweit 80 Sunrise centers. Sunrise ist eine Marke der Sunrise Communications AG, deren Aktienkapital sich zu 100 % im Besitz der TDC A/S befindet.

Gewinner Technoscope 2/10

Rundflug für drei Personen von Flugzeugflug.ch
Laura Gregor, Frenkendorf

Taschenmesser Von Pilatus Flugzeugwerke
- Fanny Melchior, Renens
- Annette Moreno, Eclépens
- Brigitte Steiger, Luzern
- Roland Hämmerle, Leutwil
- Jacqueline Cattani, La-Tour-de-Peitz
- Florence Engetschwiler, Lausanne
- Swen Balducci, Etoy
- Sebastian Gregor, Frenkendorf
- Beat Galliker, Eschenbach
- Maxime Abplanalp, Cressier

Was weisst du über mobile Kommunikation?

Was weisst du über mobile Kommunikation?

Wettbewerb des Technoscope 3/10


Wir alle schätzen den Komfort, jederzeit und überall erreichbar zu sein. In den vergangenen zehn Jahren haben Mobilfunknetzbetreiber dafür die Voraussetzungen geschaffen. Dafür war und ist ein grosser technischer Aufwand nötig, denn um mobil telefonieren zu können braucht es viel mehr als nur ein Handy.

Frage 1 *
Was ist das «Fortbewegungsmittel» für unsere Gespräche, die wir über Handys führen?


Frage 2 *
Was sind elektromagnetische Felder?


Frage 3 *
Sind elektromagnetische Strahlen gefährlich?


Frage 4 *
Was genau drückt der SAR-Wert bei einem Handy aus?


Frage 5 *
Welche unterschiedlichen Mobilfunknetze gibt es in der Schweiz und wie unterscheiden sich diese?


Frage 6 *
An wie vielen Standorten in der Schweiz haben die Mobilfunkanbieter heute Antennen aufgestellt, damit wir praktisch überall telefonieren, simsen und im Internet surfen können?


Frage 7 *
Wann kam das erste Handy auf den Markt?


Frage 8 *
Ist die Strahlenbelastung an einem bestimmten Ort abhängig von der Anzahl Mobilfunkantennen?


Frage 9 *
Was kann man beim Telefonieren mit dem Handy tun, um die Belastung des Kopfes durch elektromagnetische Strahlen zu senken?


Frage 10 *
Warum darf in Flugzeugen und Krankenhäusern das Handy meist nicht benutzt werden?


mit "*" gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden.

Antworten

Frage 1

Richtige Antwort: C)
Die physikalische Voraussetzung für das mobile Telefonieren sind hochfrequente elektromagnetische Funkwellen. Sie können Informationen mit Lichtgeschwindigkeit vom Handy zur nächstgelegenen Basisstation transportieren. Die Gesprächs- oder Datensignale werden hierfür digitalisiert und in Funkwellen umgewandelt.

Frage 2

Richtige Antwort: A)
Elektrische Hochfrequenzströme, die z.B. in einer Antenne fliessen, erzeugen in ihrer Umgebung elektromagnetische Felder. Sie setzen sich aus elektrischen und magnetischen Feldern zusammen und transportieren Energie. Beim Handy werden sie zum Übertragen der Gesprächsdaten genutzt.

Frage 3

Richtige Antwort: B)
Hohe Feldstärken, wie sie z.B. im Innern eines Mikrowellengrills oder in unmittelbarer Umgebung starker Sendeanlagen herrschen, sind gefährlich, geringere Feldstärken nicht. Dazu gibt es umfangreiche gesetzliche Regelungen. Ionisierende elektromagnetische Strahlen sind für Lebewesen auch dann gefährlich, wenn die Feldstärken schwach sind, weil sie Atome oder Moleküle in einen elektrisch geladenen Zustand versetzen können und somit auch Organismen verändern können. Dazu gehören UV-Strahlen und Gammastrahlen, die zum Beispiel bei der Zersetzung von radioaktivem Material entstehen oder auch Röntgenstrahlen.

Frage 4

Richtige Antwort: C)
SAR ist die Abkürzung für die «spezifische Absorptionsrate». Sie ist das Mass für die Aufnahme elektromagnetischer Energie, die im Körper in Wärme umgewandelt wird. Der SAR-Wert wird in Watt pro Kilogramm Körpermasse (Watt/kg) ausgedrückt.

Frage 5

Richtige Antwort: B)
In der Schweiz existieren zwei Arten von Mobilfunknetzen: Die älteren GSM-Netze sowie die neueren UMTS-Netze, die zur dritten Generation von Mobilfunknetzen (3G) gehören. Der GSM-Standard wurde 1992 eingeführt. Die UMTS-Netze sind in der Schweiz seit ca. 2003 in Betrieb. Auf ihnen können wesentlich höhere Datenmengen übermittelt werden. Die Netze der vierten Generation befinden sich bereits im Versuchsstadium.

Frage 6

Richtige Antwort: C)
Die vier Mobilfunkanbieter Swisscom, Sunrise, Orange und In&Phone haben heute an über 15 000 Standorten in der Schweiz Antennen aufgestellt. In den nächsten Jahren dürften noch einige Tausend dazukommen, weil die Datenmengen, welche über das Mobilfunknetz übertragen werden, rasant zunehmen. Ausserdem ist die vierte Mobilfunkgeneration im Aufbau begriffen.

Frage 7

Richtige Antwort: B)
Am 21. September 1983 kam das DynaTAC 8000X von Motorola auf den Markt. Das Handy wog 800 Gramm und war so lang wie ein A4-Blatt. Der Akku reichte knapp für ein halbstündiges Gespräch. Trotzdem kostete der Urvater aller Handys stolze 4000 Dollar.

Frage 8

Richtige Antwort: C)
Die Strahlenbelastung hängt von der Stärke der Strahlung aller Antennen ab. Wenn ein bestimmtes Gebiet von mehr Mobilfunkantennen versorgt ist, dann muss die einzelne Antenne weniger strahlen, weil sie nicht so weit reichen muss. Tatsächlich kann in der Praxis die Gesamtstrahlung für die Umgebung sogar abnehmen, wenn mehr Antennen vorhanden sind. Dies ist wie bei der Beleuchtung eines grossen Raumes, wo viele Einzelleuchten überall gleichmässige Helligkeit erzeugen. Mit einer einzigen zentralen Lampe wäre die Mitte viel zu hell beleuchtet.

Frage 9

Richtige Antwort: A)
Das Headset sorgt für Abstand zwischen Handy und Kopf und senkt so die Absorption von Funkwellen. Bei gutem Empfang sendet das Handy mit einer geringeren Leistung Funkwellen aus, dadurch sinkt die Strahlenbelastung für den Kopf. Die anderen beiden Antworten sind aber auch nicht ganz falsch.

Frage 10

Richtige Antwort: C)
Mobiltelefone senden unterschiedlich starke elektromagnetische Strahlen aus, welche empfindliche elektronische Geräte stören können. Vor allem Navigationssysteme gelten wegen ihrer Antennen als anfällig. Die Gefahr, dass solche Geräte durch Handystrahlung gestört werden, ist jedoch gering. Trotzdem will man das Risiko ausschliessen. Für Flugzeuge sind bereits Systeme entwickelt worden, die den Gebrauch von Mobiltelefonen an Bord ermöglichen. Das Handyverbot in der Luft könnte also bald Vergangenheit sein.