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Lösungshilfen

Technoscope 1/11

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Wie gut kennst du die Erde?

Wie gut kennst du die Erde?

Wettbewerb des Technoscope 1/09

Unsere Erde ist ein aussergewöhnlicher Planet: der einzig bekannte Ort, wo wir leben können. Wie gut kennst du unseren Planeten wirklich?

Dieser Wettbewerb wurde am 30. Juni 2009 abgeschlossen. Du kannst dich trotzdem testen und findest dann die richtigen Lösungen ganz unten. Der nächste Wettbewerb startet ab Mitte August zum Thema Mobilität?

Frage 1 *
Vom Weltraum aus betrachtet ist die Erde blau, sie wird deshalb auch "der blaue Planet" genannt. Wieso hat sie eine blaue Farbe?


Frage 2 *
Die Erde ist nur annähernd eine Kugel. Sie hat eine leichte Kürbisform und ist an den Polen abgeplattet. Am Äquator hingegen hat sie einen leicht grösseren Durchmesser. Warum?


Frage 3 *
Warum gibt es auf der Erde Jahreszeiten?


Frage 4 *
Warum ist das Erdmagnetfeld für das Leben auf der Erde so wichtig?


Frage 5 *
Wo beginnt von der Erde aus gesehen der Weltraum?


Frage 6 *
Die Raumfahrt spielt heute eine wichtige Rolle für unser tägliches Leben. Die Erde wird zum Beispiel mit zahlreichen Satelliten vom Weltraum aus überwacht. Mit welchem Ereignis begann das Zeitalter der Raumfahrt


Frage 7 *
Mehr als 800 aktive Satelliten umkreisen heute die Erde. Rund 30 davon werden für das Global Positioning System (GPS) genutzt. Wofür dient dieses System?


Frage 8 *
Um mit einem GPS Empfänger die genaue Position auf der Erde zu bestimmen, braucht es mindestens vier GPS Satelliten. Auf welchem Prinzip beruht diese Positionsbestimmung?


Frage 9 *
Die Schweiz ist bekannt für ihre genauen Karten. Welche bekannte Persönlichkeit spielte als Pionier eine wichtige Rolle für die Schweizer Kartographie?


Frage 10 *
Rauminformationen - darunter versteht man Informationen, welche auf Karten dargestellt werden können - werden heute üblicherweise mit speziellen Computerprogrammen verwaltet. Wie heissen diese Programme?


mit "*" gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden.

Antworten

Frage 1

Richtige Antwort: A)
Wasser absorbiert rotes Licht stärker als blaues Licht, deshalb hat das Meerwasser eine blaue Farbe. Da die Erde zu 2/3 von Wasser bedeckt ist, wirkt sie von aussen betrachtet blau.

Frage 2

Richtige Antwort: C)
Da die Gesteine der Erde nicht völlig starr sind, kann sich die Erde als Ganzes mit der Zeit verformen. Durch die Erdrotation wirkt eine starke Zentrifugalkraft auf unseren Planeten, ähnlich wie bei einem Karussell. Dies führt dazu, dass die Erde an den Polen abgeplattet ist.

Frage 3

Richtige Antwort: B)
Die Erdachse ist gegenüber der Umlaufbahn der Erde, auch Ekliptik genannt, leicht geneigt. Nord- und Südhalbkugel werden dadurch je nach dem, wo sich die Erde auf ihrer Umlaufbahn befindet, unterschiedlich stark beleuchtet. Zwischen März und September neigt sich der Nordpol stärker zur Sonne hin, weshalb die Nordhalbkugel mehr Sonnenlicht erhält. Zwischen September und März hingegen ist es gerade umgekehrt: Die Südhalbkugel ist dann stärker der Sonne zugewandt, weshalb die Tage dann dort länger sind.

Frage 4

Richtige Antwort: C)
Die Sonne schleudert kontinuierlich hochenergetische, geladene Teilchen ins Weltall. Durch das Erdmagnetfeld werden diese Teilchen von der Erde weggelenkt. Würden sie auf die Erdoberfläche treffen, könnten wir nicht leben, da diese Teilchen unser Erbgut schädigen würden.

Frage 5

Richtige Antwort: A)
Je höher man kommt, desto dünner wird die Atmosphäre. Eine klare Grenze zum Weltall gibt es also nicht. International hat man sich jedoch darauf geeinigt, dass der Weltraum am Übergang zwischen der Mesosphäre und der Thermosphäre in einer Höhe von ungefähr 100 Kilometern beginnt. Nach der Definition der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA beginnt der Weltraum bereits in einer Höhe von etwa 80 Kilometern (50 Meilen).

Frage 6

Richtig Antwort: B)
Deutschland gelang es zwar 1942, eine V2-Rakete ins Weltall zu schiessen; doch erst mit dem Start des sowjetischen Satelliten Sputnik-1 beginnt die Ära der Weltraumfahrt offiziell. Der UdSSR gelang mit dieser Aktion ein Überraschungscoup, der den Westen tief schockte und in der Folge einen intensiven Wettlauf zwischen den USA und der Sowjetunion auslöste. Alan Shepard war zwar der erste Amerikaner, der ins Weltall flog, doch nicht der erste Mensch. Wenige Wochen vor Shepard flog bereits der Russe Juri Gagarin in den Weltraum.

Frage 7

Richtige Antwort: C)
Mit dem Global Positioning System (GPS) kann der Standort des Empfängers an jedem beliebigen Ort auf der Erde auf wenige Meter genau bestimmt werden. Das GPS wird heute in vielen Bereichen eingesetzt, unter anderem auch im Flug- und Schiffsverkehr.

Frage 8

Richtige Antwort : B)
Die Positionsbestimmung mit dem GPS stützt sich grundsätzlich auf die Eigenschaften der Signale, die von allen gerade empfangbaren GPS Satelliten ausgesendet werden. Aus jedem einzelnen Signal kann eine Laufzeit ermittelt werden, die in eine Distanz zwischen dem jeweiligen Satelliten und dem Empfänger umgerechnet wird. Weil die Positionen der einzelnen Satelliten bekannt sind, kann daraus die Position des Empfängers bestimmt werden.

Frage 9

Richtige Antwort: B)
Guillaume-Henri Dufour (1787–1875) erstellte als Leiter des Eidgenössischen Topographischen Bureaus die so genannte Dufourkarte, einer für jene Zeit herausragenden topographischen Karte der Schweiz im Massstab 1:100'000. Der höchste Punkt der Schweiz, die 4634 Meter hohe Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv (Kanton Wallis), ist nach ihm benannt.
Henry Dunant (1828–1910) gilt als Begründer der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Zusammen mit Guillaume-Henri Dufour und anderen gründete er 1863 das Internationale Rote Kreuz (IKRK). Für seine Leistung wurde er 1901 mit dem ersten Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Henri Guisan (1874–1960) war während des Zweiten Weltkriegs General und damit Oberbefehlshaber der Schweizer Armee.

Frage 10

Richtige Antwort: A)
Mit dem Begriff «Geographisches Informationssystem» (GIS) bezeichnet man Computersysteme, mit denen raumbezogene Daten digital erfasst, verändert und analysiert werden können. Ein GIS besteht im Wesentlichen aus einer Datenbank, in der sämtliche Informationen abgespeichert werden, und aus einer Reihe von Anwendungsprogrammen, mit denen diese Daten bearbeitet werden können.