Aktueller Wettbewerb

Zurück zum aktuellen Wettbewerb

Lösungshilfen

Technoscope 1/11

Gewinner Technoscope 3/10

Gewinner eines Handys, gestiftet von Sunrise
- Florence Jeanrenaud, Blonay
- Stephanie Pascarella, Mies
- Yann Berset, Hauterive

Was weisst du über intelligente Häuser?

Was weisst du über intelligente Häuser?

Wettbewerb des Technoscope 1/11

Ein Haus braucht sehr viel Energie. Für unseren Komfort müssen die Räume im Winter geheizt und im Sommer gekühlt werden. Zum Duschen brauchen wir warmes Wasser und zum Kochen Strom oder Gas. Das ist nicht unproblematisch: Rund 50 Prozent der klimaschädlichen CO2-Emissionen in der Schweiz gehen heute auf den Verbrauch von Brennstoffen für das Heizen und Kühlen von Gebäuden zurück. Intelligente Häuser kommen deshalb mit wesentlich weniger Energie aus und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Dies dank einer Reihe von technologischen Innovationen, die uns gleichzeitig das Leben einfacher machen. Doch was genau macht ein Haus «intelligent»? Teste dein Wissen und gewinne ein Energiemessgerät, mit dem du deine «Stromfresser» ausfindig machen kannst.

Frage 1 *
Viele technische Haushaltsgeräte brauchen auch dann Strom, wenn sie eigentlich ausgeschaltet sind. Wie gross ist der durchschnittliche Standby-Verbrauch eines Vierpersonen-Haushalts?


Frage 2 *
Mit Solarzellen auf den Dächern können intelligente Häuser ihren Stromverbrauch weitgehend selbständig decken. Welche Vorteile haben hybride Solarpanels gegenüber herkömmlichen Sonnenkollektoren?


Frage 3 *
Wieso wird in intelligenten Häusern oft eine Wärmepumpe installiert?


Frage 4 *
Was versteht man unter «Lokalem Lastmanagement»?


Frage 5 *
Dank «Digitalstrom» soll der Stromverbrauch in den Haushalten wesentlich verringert werden. Wie soll das gehen?


Frage 6 *
Am «iHomeLab» in Luzern werden neue Technologien für intelligente Häuser getestet. Wieso könnten besonders ältere Menschen von den Erkenntnissen der Forscher profitieren?


Frage 7 *
Ein Zürcher ETH-Professor will überschüssige Wärme im Sommer so speichern, dass sie im nächsten Winter wieder genutzt werden kann. Wie soll das funktionieren?


Frage 8 *
Intelligente Häuser brauchen dank elektrochromem Glas keine Sonnenstoren mehr. Das Glas lässt sich nämlich auf Knopfdruck verdunkeln. Wie funktioniert das?


Frage 9 *
Die Städte Basel, Zürich und Genf verfolgen die Ziele der «2000-Watt-Gesellschaft». Was bedeutet das?


Frage 10 *
Wenn es um umweltverträgliches und energieeffizientes Bauen geht, hört man immer wieder von «Minergie»-Häusern. Was steckt hinter diesem Begriff?


mit "*" gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden.

Antworten

Frage 1

Richtige Antwort: C)
Mit 70 – 80 Watt könnte man permanent sechs Sparlampen brennen lassen. In der Schweiz gehen 1400 Millionen Kilowattstunden elektrische Energie pro Jahr durch den Standby-Modus verloren. Das ist etwa die Hälfte der Energiemenge, die das Kernkraftwerk Mühleberg produziert. Intelligente Häuser können alle Standby-Verbrauchsquellen abschalten, sobald niemand mehr im Haus ist oder die Bewohner schlafen.

Antworten

Frage 2

Richtige Antwort: A)
Herkömmliche Solarpanels wandeln nur rund 20 Prozent der eingestrahlten Energie in elektrische Energie um, der Rest verpufft in Wärme und wird nicht genutzt. Hybridpanels haben auf der Rückseite eine Kühlwasserschlange, mit welcher diese Wärme für das Warmwasser im Haushalt genutzt wird.

Antworten

Frage 3

Richtige Antwort: A)
Mit einem Wasserkreislauf wird der Umgebungsluft, dem Grundwasser oder dem Erdreich Wärme entzogen. Mit der Wärmepumpe wird diese zu höheren Temperaturen veredelt und zum Heizen oder für die Warmwasser-Produktion im Haushalt genutzt. Dies geschieht über eine Gaskomprimierung, angetrieben durch Strom.

Antworten

Frage 4

Richtige Antwort: B)
Beim «Lokalen Lastmanagement» werden Haushaltsgeräte vorübergehend ausgeschaltet, wenn zuwenig Strom am Netz ist. Sie laufen erst dann wieder bei voller Leistung, wenn genügend Strom verfügbar ist. Lokales Lastmanagement ist besonders dann von Bedeutung, wenn Energiequellen für die Stromversorgung genutzt werden, die nur unregelmässig verfügbar sind, z.B. Sonnen- oder Windenergie.

Antworten

Frage 5

Richtige Antwort: C)
Dank speziellen Mikrochips in den Haushaltsgeräten, können diese miteinander kommunizieren und ihren Stromverbrauch optimieren. Dies funktioniert über das bestehende 230-Volt-Stromnetz. Der Chip senkt unter anderem den Standby-Verbrauch elektrischer Geräte von drei auf unter 0.3 Watt.

Antworten

Frage 6

Richtige Antwort: B)
Mit dem Projekt «WeBee 3G» hat die Fachhochschule Luzern einen Funksensor entwickelt, der registriert, wenn jemand stürzt. Über eine intelligente Software wird dann ein Alarm ausgelöst. Wird die erste Kontaktperson in der Liste nicht erreicht, geht der Alarm automatisch an die nächste Person in der Liste.

Antworten

Frage 7

Richtige Antwort: C)
Mit einem langen Rohr wird überschüssige Energie über einen Wasserkreislauf in 300 Meter Tiefe geführt und in der umliegenden Erde gespeichert. Die Erde ist dort rund 20°C warm. Mit der zugeführten Wärme erwärmt sich das Erdreich lokal um 3°C. Diese Temperaturdifferenz wird im Winter mit Wasser von einer Temperatur tiefer als 23°C wieder aus dem Boden geholt und über eine Wärmepumpe für den Haushalt auf 40°C «veredelt». Der Boden wird damit zum Wärmespeicher.

Antworten

Frage 8

Richtige Antwort: C)
Der Lichtdurchlass von elektrochromem Glas kann mit elektrischer Spannung verändert werden. Bei der Abgabe von elektrischen Ladungen an eine mikroskopisch dünne Beschichtung wird diese aktiviert und ändert ihre Farbe. Dadurch entsteht eine dunkle Färbung, die das Sonnenlicht blockt.

Antworten

Frage 9

Richtige Antwort: B)
In der Schweiz verbraucht durchschnittlich jeder Bürger für Wohnen, Pendeln und Ernährung (u.a.) eine kontinuierliche Leistung von rund 6000 Watt. Das entspricht etwa hundert Glühbirnen, die durchgehend laufen. Ziel der «2000-Watt-Gesellschaft» ist es, diesen Wert auf 2000 Watt zu senken. Dies auch durch den Bau von intelligenten, energieeffizienten Häusern.

Antworten

Frage 10

Richtige Antwort: A)
Minergie ist der am weitesten verbreitete Energiestandard in der Schweiz für energieeffiziente Gebäude. Der Standard legt grossen Wert auf eine kompakte, gut isolierte und dichte Gebäudehülle.