Seminar zur Ausbildung in Seltenen und Kritischen Materialien

Dienstag 27. Februar 2018 - 09:30 Uhr
Empa Akademie Dübendorf

27. Februar 2018, Empa Akademie Dübendorf

Projekt des Entwicklungsfonds Seltene Metalle ESM und der Empa unter Fachförderung der SATW

Zum Themenbereich seltener und kritischer Materialien sind oft selbst Materialwissenschaftler und Ingenieure wenig informiert, obwohl diese Materialien in der Wertschöpfungskette gerade neuer Technologien von grosser Bedeutung sind und einen bedeutenden Einfluss auf Herstellungskosten von Produkten haben und Lieferengpässe sowie Konflikte mit existierenden und im Entstehen begriffenen Regulationen mit sich bringen können. Die Reduktion und Substitution solcher Materialien und ihre Rückführung in die Wertschöpfungskette ist ein wichtiges Thema der «circular economy» ebenso wie das steigende Interesse an transparenter Herkunft.

Was kann getan werden, um die kommende Generation an Forschenden, Entwicklern und Managern in der Schweiz auf solche Themen vorzubereiten und die Sensibilität für das Thema zu stärken?

Ziele
Zur Beantwortung dieser Fragen lädt der ESM, die Empa und die SATW zu einem Seminar für Lehrende an Hochschulen und Fachhochschulen sowie für EntscheidungsträgerInnen aus der Politik, um Erfahrungen mit Fachleuten aus Industrie und Forschung auszutauschen. Ziel des Workshops ist es, auf Basis einer Standortbestimmung zur Schweizer Ausbildungssituation im Bereich Seltener und Kritischer Metalle verschiedene Ansätze zu diskutieren. Diese Standortbestimmung basiert unter anderem auf den Ergebnissen zweier Umfragen zu «Awareness on use of Critical Raw Materials in education and research» (erstellt von MatSearch Consulting und FEMS 2016/2017) sowie «Teaching Resources on Critical Raw Materials» (erstellt im Rahmen des EU-Projekts SusCritMat). Erfolgreiche Lösungsansätze zu einer besseren Integration dieses wichtigen und zukunftsträchtigen Themas sollen vorgestellt und der Grundstein für eine «Roadmap» für Lernmodule der nächsten Jahre erstellt werden.

Zielgruppen
Lehrpersonen an Hochschulen und Fachhochschulen, Programmverantwortliche, Politik, Behörden, Fachpublikum aus Wissenschaft und Industrie

Weitere Informationen und Programm